Fröhlichkreuz

2020

Standort: Das Kreuz gehört zum Bauernhof vulgo Fröhlich (Tropenausstellung) in der Hinteren Freßnitz. Es steht gegenüber dem Bauernhof an der Straße.

Beschreibung: Von der Straße Hintere Freßnitz führen fünf Stufen in eine parkähnliche Blumengartenanlage. Die Familie erhält für den Blumenschmuck rund um den Hof jährlich Auszeichnungen. Am vorderen Rand dieser Anlage steht das Holzkreuz mit Überdachung und Rückwand. Am dunklen Holz hängt eine bronzefärbige Christusfigur.
P. C. Brandtner erwähnt eine Legende: “Dort soll ein Knecht im Streit einen Halterbuben erschlagen haben.” Diese wurde vom jetzigen Besitzer bestätigt, dass sie sein Großvater erzählt hat. Es soll aber auch eine Variante geben, wonach der Halterbub von einem Blitz erschlagen wurde.

Errichtung: entsprechend dieser Legende müsste der Vorfall und somit die Errichtung um 1900 oder noch weiter zurück liegen.

Heutiger Besitzer: Familie Teibinger
Grundstücknummer: Gratkorn – KG Freßnißnitzviertel (63217) 12

Letzte Renovierung: 1988 wurde das gesamte Kreuz erneuert, 1991 musste das erneuerte Kreuz wegen des Neubau der Straße Hintere Freßnitz auf den jetzigen Platz versetzt werden, steht also nicht mehr an der Stelle, wo der Bub erschlagen gefunden wurde.

Erfassung: 1980 P. Clemens Brandtner; 1981 Josef Turnsek (BUNW)
Bundesdenkmalamt: nicht verzeichnet