Heizung

Wärme mit ökologischer Verantwortung nutzen

Pfarrhaus und Pfarrheim

2016: Endlich ist die alte Ölheizung ersetzt durch ausgekoppelte Abwärme aus der Papierproduktion. Als treibender Interessent haben wir, ein solches Projekt in der Gemeinde mit voran getrieben.

Der Bedarf an Wärmeenergie im Pfarrheim steigt, da immer mehr Aktivitäten hier stattfinden. Um gezielter den Wärmebedarf zu erfassen, werden die Veranstaltungen, seit 2013 erfasst. Ab Herbst 2013 kommen auch Datalogger für Temperatur und Luftfeuchte zum Einsatz.

Auch eine Verbesserung der Wärmedämmung wurde angedacht und eine Energieberatung durch die Firma ENEREP und durch Klimabündnis durchgeführt. Diesbezüglich braucht es noch etliche Planung und muss einiges Geld investiert werden.

Kirche

Um in unserer Pfarrkirche das Problem mit den feuchten Mauern in den Griff zu bekommen, wurde bei der letzten Innenrenovierung die elektrische Sitzbankheizung entfernt und eine Wandheizung installiert. Diese Wandheizung wird durch Sonne betrieben.

Es stellte sich aber heraus, dass dieses zusätzliche Heizen im Winter notwendig ist und dies zudem zuviel kostet und es dem Pfarrer und den Gottesdienstbesuchern trotzdem zu kalt war, unter anderem auch, weil die Leistung der Zuleitung zu gering war.

Das Umwelt-Team hat verschiedene Lösungen durchgerechnet und geprüft, nicht nur nach Finanzierbarkeit, sondern auch bezüglich der Umweltbilanz und ist überraschenderweise wieder bei einer Elektroheizung gelandet, allerdings keine Unterbank, sondern eine Aufbankheizung. Die Vorteile sind, dass die Wärme dort und nur dann bereitgestellt wird, wo sie gebraucht wird. Aufbankheizung_DSCN4001Also Heizen mit kurzen Einschaltzeiten und nur tatsächlich verwendete Sitzplatzgruppen und Wärme rasch nahe am Körper der Kirchenbesucher. Der Stromverbrauch ist ein Siebentel der alten Elektroheizung. (360 KWh/Jahr statt 2385 entspricht 72€/Jahr satt 480). Auf Wunsch gibt es die Projektbeschreibung auch als Download.

 

 

←  Zurück