Kapellen

Als solche werden hier jene Bauten angeführt, in die mindestens eine Person hineingehen kann. Allerdings werden solche, die einen Glockenturm besitzen, als eigener Typus (Kapelle mit Glockturm) geführt. Hier also genau genommen die Kapellen ohne Glockenturm. Meist enthalten diese Kapellen auch einen Altar: 12 + 2 verlorene.

Die älteren dieser Kapellen wurden vermutlich als Votivkapellen im Zusammenhang mit  Pest, Viehseuchen oder Ernteausfällen (Gelübde, Dank vor Errettung) errichtet und standen als Ziel von Prozessionen und zum Schutz vor Wetterschäden auf Äckern oder zentral in Weilern. Hofkapellen werden einem bestimmten Bauernhof zugeordnet. Dies ist oft nicht genau abgrenzbar, da erstere im Laufe der Zeit zugeordnet wurden. Kapellen nach 1900 sind diesen dann nachempfunden; viele von ihnen erinnern an verstorbene Familienangehörige.
In der Dult wurden in der Nähe der Klöster auch Andachtsstätten, als Orte des Rückzugs zum Gebet, eingerichtet, darunter auch eine Kapelle.

Die Votivkapellen:

Die Hof-Kapellen:

    • Dornkapelle an der Freßnitzstraße, Nähe Ortschaft Dorn (BDA-4)
    • Hollacknerkapelle an der Freßnitzstraße, beim Hof vulgo Hollackner (BDA-7)
    • Kamplkapelle beim Bauernhaus vulgo Kampl (BDA-5)
    • Lanzkapelle an der Forstraße beim Bauernhof Lanz (BDA-14)
    • Pucherkapelle vor dem Gasthaus Pucher – Nachfolge einer “alten Kapelle”

Die neueren Kapellen:

Kapellen, die als Gebetsorte errichtet wurden:

    • Lourdeswaldkapelle  im Wald zwischen Dult und Dorn
    • Hauskapelle im Männerkloster Dult – aufgelassen. Das klösterliche Haus wurde zum Wohnhaus umgestaltet.

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