Kapellen, Marterl, Kreuze und Bildbäume

In Arbeit! Wer hier weitergehenden Informationen hat, bitte zusammenschreiben und an die Pfarre mailen oder dort abgeben. Bitte auch um historisches oder aktuelle Bilder. Diese werden gescannt und natürlich wieder zurückgegeben.

Im unserem Pfarrgebiet gibt es viele Kapellen und andere Andachtsstätten, die aus unterschiedlichsten Anlässen errichtet wurden.
Meist sind diese der Pfarre bekannt gegeben worden, es wurde aber keine entsprechende Liste geführt. Diese Seite soll hier Abhilfe schaffen. Die vorhandenen Quellen waren bis 2019:

  • 1977 hat das Bundesdenkmalamt (BDA) eine Liste von schützenswerten Gebäuden erstellt und mit winzigen Fotos der Gemeinde übergeben.
  • Die erste bekannte pfarrliche Erhebung stammt von P. Clemens Brandtner aus dem Jahre 1980.
  • Die Berg- und Naturwacht (BUNW), insbesondere Josef Turnsek erstelle von 1981-1983 auch eine Liste von 38 religiösen Denkmälern, die sporadisch aktualisiert wurde und 2019  letztlich 42 enthielt.
  • 1993 hat der Fotograf Gerhard Donner für die Pfarre einen Monatskalender für 1994 fotografiert mit 12 Bildern von Gratkorner Kapellen. .
  • Die Ortschronik Gratkorn der Marktgemeinde aus dem Jahr 1997 enthält keine Aktualisierung, sondern nur die Kapellen und Bildstöcke, die P. Clemens 1980 erfasst hatte – mit aktuelleren Fotos.
  • Pfarrblatt-Artikelserie von Vera Lehofer (2012-5 bis 2015) mit Bildern von Klaus Lehofer, sowie noch ältere Artikel aus dem Pfarrblatt (seit 1980).

Von Beginn dieser historischen Aufzeichnungen weg bis heute sind erstaunlich viele dazugekommen. Viele wurden bei den alten Erfassung aber auch übersehen. Den jeweiligen Erfassern waren vorhergehende oder bestehende Erfassungen anscheinend auch nicht bekannt. Auch sind bereits erfasste bei Besitzerwechsel oder durch Unwetter verloren gegangen.
Die Informationen werden hier nur wiedergegeben, wie sie in älteren Vorlagen bzw. aus mündlichen Überlieferungen vorhanden sind. Es erfolgte nur in wenigen Ausnahmen eine Überprüfung auf Richtigkeit.
Hier werden außerdem alle Objekte angeführt, die zur Pfarre Gratkorn, aber nicht zur Marktgemeinde gehören und umgekehrt, die zwar zur Marktgemeinde, aber nicht zur Pfarre gehöhren. Dies wird bei den Objekten jeweils vermerkt.

Kapellen mit Glockenturm

Manche dieser Kapellen hatten Bedeutung für einen Ort, da die Glocke für die näheren Bewohner Signal-Funktion hatte. Es gibt aber auch neuere, die aus anderen Gründen baulich an diese Ortskapellen angelehnt wurden (10)

    • Dult Kapelle im Kloster Maria Rast
    • Faiblkapelle auf der Jasen (BDA-8)
    • Bartlbauerkapelle in Eggenfeld
    • Friesachkapelle auch Mathesbauer-Kapelle im Dorf Friesach (Gemeinde Peggau – Pfarre Gratkorn)
    • Lourdeskapelle  – vor dem Kloster Dult – Diese ist sogar beim Bundesdenkmalamt als Denkmal verzeichnet.
    • Kogelbauerkapelle – beim Kogelbauer (Gemeinde Gratkorn – Pfarre St. Veit)
    • Müllerwirtkapelle auf der Jasen
    • Pucher-Kirchbergkapelle auf der Anhöhe hinter der Kirche
    • Hubertuskapelle im Wald Nähe Ort Freßnitz in Richtung Rannach
    • Kahr-Hauskapelle in der Dult

Kapellen

Als solche werden hier jene Bauten angeführt, in die mindestens eine Person hineingehen kann. Meist enthalten diese Kapellen auch einen Altar: 12 + 1 verlorene + 1 Status unbekannt

    • Pucherkapelle vor dem Gasthaus Pucher
    • Kampl beim Bauernhaus vulgo Kampl (BDA-5)
    • Sternardkapelle in der Kurzgasse
    • Donatikapelle am Donatiweg (BDA-3)
    • Zinkanellerkapelle am Kirchweg (BDA-12)
    • Lourdeswaldkapelle  im Wald zwischen Dult und Dorn
    • Dornkapelle an der Freßnitzstraße Nähe Ortschaft Dorn (BDA-4)
    • Hauslbauerkapelle an der Freßnitzstraße Ecke Am Hauselried (BDA-6)
    • Hollackerkapelle an der Freßnistzstraße beim Hof vulgo Holacker (BDA-7)
    • Lanzkapelle an der Forstraße beim Bauernhof Lanz (BDA-14)
    • Wörthkapelle im Ort Wörth
    • Christerbauerkapelle in Eggenfeld
    • Hauskapelle im Männerkloster Dult – jetziger Status unbekannt
    • Dultbauerkapelle – gibt es nicht mehr. War eine Pestkapelle aus dem 18 Jahrhundert

Bildstöcke und Marterln

das sind gemauerte Denkmäler mit bildlichen Darstellung in Nischen. 21 + 1 verlorene.
Dazu kommen noch am Dult-Kalvarienberg 7 Holzmarterl.

Kreuze

Es gibt Kreuze auf Friedhöfen, an Wegen und Kreuzungen, bei Häuser und auf Berggipfeln: 27 und 1 verlorenes und 2 eventuell weiteres verlorenes noch unklar

    • Altes Friedhofskreuz im Kirchhof
    • Friedhofskreuz im Pfarrfriedhof
    • Kreuz der Hoffnung im Gemeindefriedhof
    • Friedhofskreuz im Dultfriedhof
    • Gemeindekreuz – Dr. Karl-Renner-Straße
    • Pappelteibinger-Kreuz an der Forststraße
    • Hatzelkreuz am Hausberg
    • Krainz-Kreuz – Grazerstraße
    • Fröhlichkreuz im Ort Freßnitz
    • Lahnschusterkreuz an der Forststraße
    • Felberbauerkreuz
    • Mixnerkreuz – Zwischen Höchwirt und Jasen
    • Reinischkreuz– Zwischen Hollackner und Ort Freßnitz
    • Nockbauerkreuz
    • Haritzkreuz
    • Gedenkkreuz Erich Gruber – Freßnitzstraße am Weißegg
    • Justinkreuz – Dultweg
    • Dult-Kalvarienberg – Ensemble aus Kreuz und 7 Holzmarterln (die 7 Leiden Mariens)
    • Veitscherkreuz (Pimperkreuz, Chytrakreuz)-Felberstraße 79
    • Schmeja-Kreuz (Forstviertel 1 – Kreuz)
    • Höchwirtkreuz  nach Hollacker am Wanderweg auf die Hohe Rannach
    • ???? Kreuz beim Dongelbauer – nur mehr Säule und Laterne erhalten
    • Winkelbauerwegkreuz – Status unbekannt
    • Winkelbauer-Hofkreuz – neu als Teil des Gehöfts
    • Brunnbodenhöhen-Kreuz – auf Privatgrund Leitenweg
    • Unfallkreuz bei der A2 Abfahrt
    • Leikaufkreuz – Kreuz im Wald Schattleiten Richtung Weißeck.
    • Kampelkreuz – bei Erneuerung der Freßnitzstraße (1972?) entfernt und nicht mehr errichtet
    • Gipfelkreuz Eggenberg
    • Gipfelkreuz Hohe Rannach (an Grenze zu Pfarre St. Veit)

Bildbäume, Tafeln und andere kleinere Gedenkstätten

Als “Bildbäume” bezeichnet man Bäume an die ein Bild, meist zum Schutz vor der Witterung verglast und mit Dach versehen, angebracht ist. Meist sind sie am Wegrand angebracht. In die Kategorie kommen auch Tafeln, die nicht an Gebäude sondern an Felsen oder Bäumen angebracht sind.  5 Bildbäume (+1 vorhandener und 1 aufgelöster) + 2 Bildfelsen + 1 Tafelbaum  + 1 Bodenstein. 2 Bildbäume gibt es nicht mehr, wovon einer durch ein Kreuz ersetzt wurde. In einem gewissen Sinne gehört auch ein als Gedenkstätte gestaltetes Fenster zu diesen Tafeln.

    • Bildföhre Hüttenacker – an der Straße Hintere Freßnitz zwischen Hollackner und Weiler Freßnitz
    • Weinltonibildbaum- am Nußbaum beim nicht mehr bewirtschaften vulgo Weinltoni
    • Brandlbauer-Bildbaum am Tangelried
    • Bildföhre Essinger
    • Bildbaum Erich Gruber – ersetzt durch Gedenkkreuz (siehe oben)
    • Bildbaum am Beginn der heutige Dr. Heinz Siedlung – nicht mehr vorhanden
    • Felsennischen-Marienbild Dultstraße
    • Tafel gegenüber Zenselwirt – Arbeitsunfall Maitz
    • Bodenstein am Radweg zwischen Zenselwirt und Eggenfeld
    • Rannachstraße – Bildbaum (Gemeinde Gratkorn, Pfarre St. Veit)
    • Kriegsopfer-Tafeln auf Baum Nähe Gasthaus 3 Linden (gegenüber Haus Rannachstraße 140, Gemeinde Gratkorn, Pfarre St. Veit)
    • Glasfenster im Atelier der Familie Rössler

darüber hinaus gibt es auch noch weitere Denkmäler im Pfarrgebiet:

Kirchliche Gebäude:

  • Pfarrhof,
  • Kloster in der  Dult. – Kapelle oben beschrieben
  • Nicht mehr gibt es: Die evangelische Kirche(Filialkirche der Pfarre Peggau) wurde 2017 aufgelassen und in ein Wohnhaus umgewandelt.
  • In der Dult gab es auch ein Gebäude, das von der Bevölkerung als “Männerkloster” oder Josefkloster bezeichnet worden war, aber verschiedenen Orden als Rückzugs- und Erholungsplatz gedient hat und schlussendlich an Privatpersonen verkauft wurde (Dultstraße 51). Im Gebäude gab es eine Kapelle. Die Räumlichkeit wird heute anders genutzt

Weitere Gebäude unter Denkmalschutz beim Bundesdenkmalamt:

Gemeindeamt

Friedhöfe

  • Der Ortsfriedhof bestehend aus Aufbahrungshalle, Vorplatz, Pfarrfriedhof und Gemeindefriedhof, dort finden sich als Denkmal der Brunnen der Trauer, das Kreuz der Hoffnung, das Pfarrfriedhofkreuz und das Friedensmahnmal
  • Dultkloster-Friedhof – Auf diesem Friedhof sind ausschließlich Ordensschwestern begraben. In der Mitte befindet sich auch ein Friedhofskreuz
  • Alter Friedhof um die Kirche – Bis Mitte des 19 Jahrhunderts war der Friedhof, wie in vielen Orten üblich rund um die Kirche. Der Bereich war von der Kirchhofmauer eingefasst. Einige Grabsteine an der Aussenseite der Kirche und in der Kirchhofmauer sind noch erhalten. Auch das alte Friedhofskreuz und die Marienstatute gehören dazu. Das gesamte Areal steht zusammen mit der Pfarrkirche unter Denkmalschutz.

Kriegsgedenkstätten

  • Friedensdenkmal – beim Friedhof am Vorplatz gegenüber der Aufbahrungshalle
  • Gefallenendenkmal der FF Friesach – neben Gebäude der FF in Friesach
  • Gedenkstein an Judenmorde – vor dem Gemeindeamt
  • Teil anderer Gedenkenstätten: Gefallenentafel auf dem Deppnerkreuz, Bilder und Tafeln in manchen weiteren Kapellen (z.B.: Hauselbauerkapelle, Tafelbaum Nähe Gasthaus 3 Linden).
  • Früher gab es ein Mahnmal beim Gemeindeamt in der Dr. Karl-Renner-Straße, dort wo heute das Elmar-Fandl-Denkmal steht

Gedenkstätten besonderer Ereignisse ohne religösen Bezug

  • tödlicher Radunfall beim Zenzelwirt
  • Hochwassermarke Nähe Zigeunerloch

Historische und moderen profane Denkmäler und Kunstwerke

An der Straße nach Friesach steht ein Postmeilenstein, am Felsen beim Zigeunerloch gibt es eine Hochwassermarke, am Andreas-Leykam-Platz und im Gemeindepark gibt es div. Kunstwerke, vor dem Gemeindeamt gibt es das Elmar-Fandl-Denkmal, …

 

 

Sommerkreuz (19 Jhdt. 1983 renoviert)

Pestkreuz in Wörth (erstellt 1634, Wasserwerk)

Deppner-Kreuz (errichtet 1920, renoviert  20??)

Donati-Kapelle (18 Jhdt, Barock)

Zeganella-Kapelle (18 Jhdt.)

Kapelle – Kirchviertel 40, existiert nicht mehr, war vermutlich eine Pestkapelle aus dem 18 Jahrhundert, ca. 400 m nach dem Kloster in der Wiese.

Lourdeskapelle – errichtet 14.6.1913

Lourdeswaldkapelle – errichtet 1938

Hauselbauerkapelle – 1900 Jhdt – Neuerrichtung 1950

Dornkapelle – errcihtet 1880,

Holacknerkapelle – errichtet 1893

Lanz-Kapelle – errichtet 1805

Jasenkapelle (Faibl) – ursprünglich 1790 – Neuerrichtung 1888

Wörthkapelle – Lindenhof – errichtet 19 Jhdt.  – alte Adresse Wörth 13

Koglbauerkapelle – 18 Jhdt.

Bartlbauerkapelle – 19 Jhdt.

 

Hubertuskapelle – errichtet 2007 anläßlich des 50 jährigen Bestehens der Jagdgesellschaft Gratkorn von Max Preitler

Veitscherkreuz -Felberstraße 79 um 1950 von Veitsch nach Gratkorn gebracht.

Wegkreuz Forstviertel 1  (Adresse Haritzweg 11)
Aus einer Kiefer (Sturmbruch 1984?) von der Familie Scheja – Holzkreuz vom Hobbyzimmermann Harald (Deutschfeistritz),  Korpus – Johann Bacher (Wies)  – 1995 geweiht