Felberbauerkreuz

2020

Standort: Das Kreuz steht an der Felbergrabenstraße gegenüber der Abzweigung zum Forstbauer unter einem Baum.

Beschreibung: Holzkreuz mit Dach, Hinterwand aus dunklem Holz mit heller Christusfigur. Darunter ist eine Holztafel mit dem Spruch: “O Mensch wo gehst du hin, weißt du nicht, daß ich dein Erlöser bin. Am Kreuz starb ich für dich, drum neig dein Haupt und grüße Mich.”
Bei P. C. Brandtner gibt es die Entstehungslegende: “Als Dank wegen des unverletzt gebliebenen vierjährigen Mädchens beim Fällen von Bäumen im Jahre 1898 errichtet.” Bei dem Mädchen handelte es sich lt. Erzählung des jetzigen Besitzers um eine Tochter seiner Großeltern. (Dies könnte Hopfer Juliana *23.03.1893 gewesen sein)
Bei der Aufnahme 1982 durch die Berg und Naturwacht, war ein wesentlich kleineres, schlichteres Kreuz an dieser Stelle. Diese ist zusammengebrochen und wurde durch das heutige 1995 vom Besitzer ersetzt (Tischlerarbeit aus Lärche). Die Christusfigur wurde von Frau Muhrer gespendet. Die Spruchtafel wurde auch vom Tischler gemacht. Das Kreuz war von 2 Linden flankiert, wovon die rechte 2019 zusammengestürzt ist und auf das Kreuz gefallen ist. Dennoch konnte das Kreuz wieder repariert werden.

Errichtung: 1898

Heutiger Besitzer: Fam. Gredler
Grundstücknummer: Gratkorn – KG Forstviertel (63216) 314/2

Letzte Renovierung: 1995 (Neugestaltung) und 2019 (Reparatur)

Erfassung:  P. Clemens Brandtner 1980, BUNW: J. Turnsek 1982