Nockbauerkreuz

2020

Standort: An der Forststraße kurz vor dem vulgo Nockbauer – zwischen Abzweigung Haritzweg und Ferstlhöhe

Beschreibung: Holzkreuz mit Dach und drachenviereckförmiger Rahmen mit Rückwand. Die Kreuzbalken der großen Kreuze sind breit genug, dass Kerzen abgestellt werden können. Im unteren Bereich des Rahmens sind zusätzlich Abstellmöglichkeit für Kerzen und Blumenstock. Am Kreuz befindet sich ein Kreuzifix, wobei die Kreuzbalken aus Holz in gleicher Farbe sind und die Christusfigur silber angemalt ist. Über dem Kruzefix und beidseitig davon sind einfärbige, holzbraune Reliefbilder aufgehängt.
Hinter dem Kreuz steh ein dreieckig geschnitter Nadelholzstrauch und  bildet für das Kreuz den Hintergrund.
Der Standort hier ist erst seit 1960. Zuvor stand es ca. 500 m entfernt in einer Weide mit Bankerl, Kirschbaum und Fliederbusch – ein Ort Nahe der Forststraße zum Verweilen. Laut Erzählung war dort aber der Erhaltungsaufwand hoch, da es auch den Kühen dort gut gefiel. So ging auch der einstige geschnitzte Holzchristus kaputt.
Traditionell ist das Kreuz ein Versammlungsort für die Feldersegnung.

Errichtung: alte unbekannt (sicher vor 1930)- versetzt auf jetzige Stelle 1960

Heutiger Besitzer: Familie Resch
Grundstücknummer: Gratkorn – KG Forstviertel (63216) 93

Letzte Renovierung:

Erfassung: 1980 P. Clemens Brandtner; 1983 Josef Turnsek (BUNW)
Bundesdenkmalamt: nicht verzeichnet