Energiebedarf

Die Senkung des Energiebedarfs ist eines der drei Ökologie-Ziele der Österreichischen Bischofskonferenz vom 11.11.2015.
Bei den Schritten mit denen die Diözese dies erreichen will, haben wir bereits etliches vorgearbeitet und können es bereitstellen.
Montage EMAS Schild1.) Der Energie- und Umweltverantwortliche des Seelsorgeraums findet im Umwelt-Team ein engagiertes Team vor, dass viel von dem was er erwirken soll, bereits umgesetzt hat und vor Ort auch bereits Verantwortung übernommen hat. Im Bild links zu sehen Ernst Widmoser, der Motor im Umwelt-Team, bei allem was mit Energie zu tun hat. Dann Werner Wiederhofer, der Teamleiter und Christian Sifrar, der dafür sorgt, dass alles gesetzeskonform ist, was in diesem Bereich gemacht wird. Wir haben uns 2008 entschlossen bei EMAS mitzumachen und dies verlangt, dass die eigentliche Verantwortung bei der Leitung der Pfarre, also Pfarrer, PGR-Vorsitz und Wirtschaftsratsvorsitz liegt. Dies ist in unserer Pfarre erfolgreich so implementiert.
2.) Für die diözesane Datenbank können wir unsere Energiekennzahlen zurück bis 2008 bereitstellen. Damit dokumentieren auch wir den Erfolg unserer Maßnahmen:3.) Unsere Gebäude sind die Kirche und der Pfarrhof, wobei der Pfarrhof aus einem Teil aus dem 16 Jahrhundert und  einem aus den 80iger Jahren besteht. Die Kirche und der ältere Teil des Pfarrhofs stehen unter Denkmalschutz. Bei uns werden alle Gebäude rege genutzt. Die Nutzung des alten Pfarrhofs, als Wohngebäude des Pfarrers, wurde unter dem jetzigen Pfarrer auf ein paar Räume eingegrenzt. So wurde Platz geschaffen und Räume für pfarrliche Nutzung  geschaffen. Dazu gehört der Kostnixladen, ein eigenes Pfarrer-Büro, Eckzimmer und Stube als Sitzungsraum und die Pfarrhausküche.
4.) Die unter Punkt 2 bereits ersichtliche Reduktion des Wärme– und Strombedarfs wurde nicht nur durch Steigerung der Effizienz, sondern auch bei notwendigen Sanierungen (Dämmung) und durch Bewusstseinsbildung erreicht. Hier werden wir von einem Unternehmer aus der Region unterstützt, der umweltfreundliche Maßnahmen umsetzen kann und möglich macht. Zusätzlich informieren sich die Verantwortlichen im Haus für Baubiologie.
Das Umwelt-Team informiert die Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter und Besucher über energiesparendes Verhalten. Unter anderem wurden bei den Thermostaten Einhänger mit der Info über richtige Einstellung angebracht. Es gibt ein Informationsblatt für Benutzer der Räumlichkeiten.
5.) Wir gehören zu den Pfarren, die den Referenzwert der Energieeinsparungsoffensive: Durchschnitt 2012 bis 2015 um durchschnittlich 10% unterschritten. Bei Wärme sind es mehr als 15%, bei Strom sogar mehr als 24%. Dies vor dem Hintergrund, dass massiv wirksame Wärme-Maßnahmen bereits von 2008 weg bis 2012 durchgeführt wurden und gegenüber diesem Zeitraum die Einsparung bei Wärme auch bei 25% liegt.
6.) Neben den Empfehlungen der EMAS-Auditoren haben wir zusätzlich eine Energieberatung durch die Firma ENEREP durchführen lassen. Auch die Aufnahme ins Klimabündnis ist mit einer Energieberatung verbunden, die in Auflagen bezüglich Energie mündete, die dann auch umgesetzt werden mussten. Wir haben darüber hinaus, um unsere Sanierungsmaßnahmen möglichst nach Effizienz anzugehen, auch eine Thermografie des Pfarrhofs durchführen lassen. Dadurch sind wichtige Entscheidungen gefallen, dass z.B. anstatt die Decke des Pfarrsaals zu dämmen, das Dach des Pfarrheims gedämmt wurde und dadurch ein weiterer Raum geschaffen wurde: Der Franziskusraum, ein äußerst stimmungvoller Raum für Meditation und andere Veranstaltungen, die ohne Möbel und ohne Schuhe durchgeführt werden können, wurde dabei geschaffen.

Maßnahmen bezüglich Senkung des Energiebedarfs reduzieren nicht nur Kosten, sondern eröffnen bei uns neue Wege für Seelsorge und pfarrliches Engagement.