Finsterbildstock

2020

Standort: An der Grazerstraße, Ecke Mikronweg, in der Wiese.

Beschreibung: Es ist ein niedriger gemauerter Bildstock mit Nische, mit schmiedeeisernem Türl. In der Nische ist ein Kruzifix und es ist noch genug Platz für Blumen, Kerzen und fromme Gegenstände. Das Türl ist silber und stellt einen stilisierten Baum dar. Das längliche Spitzdach ist mit Ziegeln gedeckt.

Über den Ursprung ist nichts bekannt. Laut jetzigen Besitzern gab es 1930 auf jeden Fall schon einen Bildstock, der an der Straße stand. Nachschau im Franziszeiischem Kataster zeigt ein Objekt dort bereits 1823. 1955 wurde der Bildstock um 3 Meter zurückversetzt. Seit der Erstaufnahme wurde er bereits zweimal renoviert;  neue Farbe für das Mauerwerk, Bemalung der Christusfigur (zuvor einfärbig silbrig) und Austausch des Gittertors (das alte war schwarz und eine Sonnendarstellung). Die Birke beim Bildstock gibt es auch nicht mehr.

Im Franziszeiischen Kataster ist  1823 ein Objekt verzeichnet, das dieser Bildstock sein könnte.

Errichtung: Nicht bekannt; 1823 gab es den Bildstock schon, 1955 gab es eine Neuerrichtung

Heutiger Besitzer: Familie Wippel
Grundstücknummer: Gratkorn – KG Kirchenviertel (63243) 606/1

Letzte Renovierung: 2021 folgt die nächste

Erfassung:  P. Clemens Brandtner 1980, BUNW: J. Turnsek 4.11.1981