Rinnerhoferbildstock

2020

Standort: Der Bildstock wurde auch “Bäckenkreuz” genannt, nach dem Beruf der damaligen Besitzer-Familie Rinnerhofer und steht am Bachweg (Fuß/Radweg) zwischen St. Stefaner Straße und Felix-Seyfertweg auf der höchsten Stelle des dort vom Felberbach natürlichen angeschwemmten Damms.

Beschreibung:

Der rechteckige Bildstock hat eine mit einem Gittertor verschlossene große Nische, die dann wiederum rechts und links kleine Seitennischen hat. P. Clemens Brandtner führt an, dass es sich um eine Pesterinnerung handeln könnte und die verlorenen alten Darstellung in der Mitte Kreuzesabnahme und in den Nischen um die Heiligen Sebastian und Rochus gehandelt haben könnte. Weiters schrieb er 1980: „In der Mitte sieht man im Hintergrund die Stadt Jerusalem, darüber die Darstellung des Hl. Geistes. Am Dach des Bildstocks ist ein Kreuz mit zwei Querbalken.
Bei der letzten Renovierung
1985 stand das Thema Frieden im Vordergrund und daher wird der Bildstock auch “Friedenskreuz” genannt – eine Bezeichnung, die sich aber kaum durchgesetzt hat. Über der Nische steht geschrieben: Selig die Frieden stiften.
In der Mitte der Nische steht ein Kreuz und dahinter ist ein
Wandgemälde abermals mit Kreuz vor der Stadt Jerusalem und über dem Kreuz eine Taube als Darstellung des Heiligen Geistes. Die linke Nische zeigt die Versuchung Jesu in der Wüste(oder Jesus am Ölberg?), die rechte die Geißelung Jesu. Die Bilder wurden von ??? gemalt. In der Nische ist unter den Gemälden ein kleiner Altar und davor Platz für Blumen.

Die Kapelle hat als Prozessionskapelle Tradition und für Maiandachten

Gehört nach einer Aufstellung des Bundesdenkmalamts von 1977 zu den schützenswerten Objekten und trägt dort die Nummer 2

Errichtung: 19. Jahrhundert

Heutiger Besitzer: Zukunft noch offen, Bauträger
Grundstücknummer: Gratkorn – KG Kirchenviertel (63243) 112/3

Letzte Renovierung: ??? – die Gemälde blättern schon ab.

Erfassung:  BDA 1977 (2), P. Clemens Brandtner 1980, BUNW: J. Turnsek 1981