Hollackner-Kapelle

2020

Standort: An der Straße Hintere Freßnitz, ca 500m vom Gasthaus Höchwirt entfernt.

Beschreibung: Die Kapelle im neugotischen Stil ist mit Dachplatten gedeckt, auf dem Dach ein Doppelbalkenkreuz. Der Bau ist länglich, auf der Rückseite gewölbt (Apsis). Auf der Seite sind farbige Fenster mit Spitzbogen. Auf der Vorderseite ist die Öffnung im Spitzbogen auch farbig verglast, darunter eine Doppelflügel-Holztüre mit Gitterfenster.
Über der Türe ist ein Christusmonogramm mit der aufgeteilten Jahreszahl 1893 davor und danach. Dies könnte die Jahreszahl der Errichtung sein. Darüber ist eine Lüftungsöffnung. Im Inneren in der Wölbung ist der Altartisch. Auf diesem befindet sich die Statuen der Muttergottes mit dem Kind mit Kronen auf den Köpfen, links der Heilige Antonius und rechts der Heilige Florian, auf den Seitenwänden ein Schutzengelbild und eine Mutter Gottes mit Kind.
Laut P. Clemens Brandtner ist die Kapelle der Mutter Gottes geweiht.
Die beiden Bäume wurden mit der Zeit zu einer Bedrohung für die Kapelle u.a. durch ihre Wurzeln und  mussten entfernt  werden (1993). Stattdessen flankieren nun zwei Birken die Kapelle.

Bei der Kapelle findet jährlich eine Feldersegnung statt. Wanderer machen hier Halt um einen Blick in die Kapelle zu werfen.

Gehört nach einer Aufstellung des Bundesdenkmalamts von 1977 zu den Kleindenkmälern und trägt dort die Nummer 7.

Auf der Karte zum Franziszeiischen Kataster 1823 ist genau an dieser Stelle ein kleines Gebäude eingezeichnet, von dem nicht eindeutig erkennbar ist, ob es als Kapelle gekennzeichnet ist. Es hat also einen Vorgängerbau gegeben, der eine Kapelle gewesen sein könnte.

Errichtung: 1893

Heutiger Besitzer: Familie Eisenberger (vulgo Hollackner)
Grundstücknummer: Gratkorn – KG Freßnitzviertel (63217) 46/2

Letzte Renovierung: 1993

Erfassung:  BDA 1977, P. Clemens Brandtner 1980, BUNW: J. Turnsek 3.11.1981