Kampl-Kapelle

2020

Standort: Die Kapelle findet sich beim Gehöft Kampel. Die Hofzufahrt zweigt von der Freßnitzstraße am Fuße des Weißeggs ab.

Beschreibung: Die Kapelle ist mit Ziegel gedeckt, am Dach ein Metall-Kreuz.

Auf der Vorderseite findet sich das Datum der letzten Renovierung als Relief im Verputz: „R 1965 V“. Auffällig ist das Holzklettergerüst für Kletterrosen, das so schon beim ersten bekannten Foto 1977 vorhanden war. Ein schmiedeisernes Tor verschließt die Kapelle. Auf der Rückseite ist eine kleine kreisrunde Lüftungsöffnung.

In der Kapelle befindet sich ein gemauerter kleiner Altar, dessen unterer Teil als leere Grabesnische ausgeformt ist. Auf dem Altar befindet sich die Statue der Schmerzhafen Mutter Gottes. An der Wand hinter der Statue befindet sich ein Kreuz, an den Seitenwänden Bilder.

Gehört nach einer Aufstellung des Bundesdenkmalamts von 1977 zu den schützenswerten Objekten und trägt dort die Nummer 5.

Errichtung: ca. 1910

Heutiger Besitzer: Familie Preitler
Grundstücknummer: Gratkorn – KG Freßnitzviertel (63217) 278

Letzte Renovierung: 1965 – Schäden an Mauerwerk, Verputz – Renovierungsbedarf

Erfassung:  BDA 1977, P. Clemens Brandtner 1980, BUNW: J. Turnsek 3.11.1981