Lanzkapelle

2020

Standort: Von der Forststraße führt beim ersten Bauernhof im Forstviertel ein Zufahrtsweg rechts durch eine Mulde zum Bauernhof der Familie Lanz. In dieser Mulde steht die Kapelle links am Zufahrtsweg.

Beschreibung: Die gemauerte Kapelle hat als Öffnung nur die Holztüre. Durch diese kann man ins Innere sehen. Auf dem Dach ist ein kleines Metallkreuz. Über dem Altartisch ist eine Lourdes-Madonna-Darstellung darüber ein Kreuz und rechts und links vom Kreuz Heiligenbilder.

Die Kapelle wurde der Legende nach, als Gedenken an ein Unglück mit einem Ochsenfuhrwerk errichtet. Die Matriken haben für diese Hausnummer (damals Forstviertel 11 bis 1830, danach 13) keinen passenden Eintrag, weder für das von Turnsek dokumentiert Jahr der Errichtung 1805, noch für das von den Besitzer genannte Jahr 1828.

Die Kapelle war bei der Forstviertel-Feldersegnung eine der 4 Stationen.

Gehört nach einer Aufstellung des Bundesdenkmalamts von 1977 zu den potentiell schützenswerten Objekten und trägt dort die Nummer 14.

Errichtung: 1828   (in der Erfassung von Turnsek steht 1805)

Heutiger Besitzer: Familie Lanz
Grundstücknummer: Gratkorn – KG Forstviertel (63216) 149

Letzte Renovierung: 1984

Erfassung:  BDA-1977 (14), P. Clemens Brandtner 1980, BUNW: J. Turnsek 6.11.1981