Sommerbildstock

2020

Standort: Direkt an der Forststraße, rechts gegenüber den Häusern beim Bauernhof vulgo Sommer.

Beschreibung: Dieser rechteckige Bildstock hat eine Hauptnische, eine Grabnische und eine kleine Giebelnische. Das Kreuz auf dem Dach hat zwei Querbalken. P. C. Brandtner vermutet daher, dass ursprünglich in der Hauptnische die Kreuzesabnahme und in der Grabnische die Grablegung dargestellt war.
In der Giebelnische steht eine kleine Figur des Heiligen Antonius. Die Grabnische ist leer bzw. wird nur für Blumenschmuck genutzt. Die Hauptnische ist mit einem schmiedeeisernen Gitter verschlossen. Das große Bild ist stark verblichen, das Papier hat sich gewellt und lässt nur noch eine betende Maria erahnen. Außerdem ist dort noch eine in ein Bild gerahmte Kreuzsticharbeit und eine Figurengruppe “Die heilige Familie”.

Der Bildstock wurde 1983 renoviert, worüber auch im Pfarrblatt (Ausgabe 1983-5) berichtet wurde.
Die Kapelle war bei der Forstviertel-Feldersegnung eine der 4 Stationen.

Gehört nach einer Aufstellung des Bundesdenkmalamts von 1977 zu den Kleindenkmälern und trägt dort die Nummer 17.

Errichtung: 19 Jhdt.; aus Erzählungen lässt sich schließen, dass der Bildstock 1870 schon existierte.

Heutiger Besitzer: Familie Meißl
Grundstücknummer: Gratkorn – KG Forstviertel (63216) 35/1

Letzte Renovierung: 1983

Erfassung:  BDA-1977 (17), P. Clemens Brandtner 1980, BUNW: J. Turnsek 7.11.1981